Klinisch-Psychologische Diagnostik bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern

Eine ausführliche Diagnostik gibt die weitere Behandlungsrichtung zur Behandlung psychischer Probleme vor.

 

Ab 01.10.15 führe ich in Freistadt/OÖ  und seit 01.11.2017 in Steyr als Vertragspsychologin der OÖGKK eine Praxis für Klinisch-Psychologische Diagnostik auf Kassenvertragsbasis. Das heißt, dass meine KlientInnen zur Inanspruchnahme der Kostenerstattung für Leistungen der klinisch-psychologischen Diagnostik gegenüber dem jeweils leistungszuständigen Krankenversicherungsträger in Höhe von 100% des Vertragstarifes berechtigt sind und somit keine Kosten für die KlientInnen entstehen.

 

Was wird in der klinisch psychologischen Diagnostik gemacht?

 

Als erstes findet ein ausführliches Gespräch von 30 bis 90 Minuten statt.
Themen sind die momentane allgemeine Verfassung, die aktuelle und ehemaligen Lebensumstände, die derzeitige Gedanken- und Gefühlswelt sowie aktuelle Probleme.

 

Danach werden verschiedene Testverfahren eingesetzt.
Es stehen dabei eine große Anzahl verschiedener wissenschaftlich geprüfter Tests zur Verfügung, aus denen die jeweils idealen ausgewählt werden. Dies sind Intelligenztests, Persönlichkeitstests und Leistungstests, unter anderem zur Feststellung der Aufmerksamkeits-, Konzentrations-, Reaktions- und Belastungsfähigkeit.

 

Abschließend wird ein Befund erstellt und dieser dem Patienten in einem Abschlussgespräch übermittelt. Dieses testpsychologische Gutachten beschreibt im Detail die Testergebnisse sowie eine aus dem Ergebnis ableitbare Empfehlung der weiteren (z.B. neuropsychologischen, psychotherapeutischen, klinisch psychologischen) Behandlung.

 

Was klärt klinisch psychologische Diagnostik?

  • Art und Grad der psychischen Erkrankung und Formen der Beeinträchtigungen im Lebensumfeld
  • Ursachen der psychischen Beeinträchtigung
  • Folgen der psychischen Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit körperlicher Erkrankungen
  • Abklären cerebraler Folgestörungen und geriatrischer Fragen
  • Entwicklungsfragen bei Kindern und Jugendlichen und Ursachenfindung für Verhaltensauffälligkeiten

 

Wer kann überweisen?

Fachärzte für Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Kinderheilkunde; eine Überweisung von Allgemeinmedizinern, anderen Fachärzten sowie Wahlärzten muss chefärztlich bewilligt werden. Auf dem Zuweisungsschein muss vermerkt sein, dass eine klinisch-psychologische Diagnostik erbeten wird. Zudem muss eine krankheitswertige Verdachtsdiagnose nach ICD10 angegeben werden.

 

Was sind die ersten Schritte?

Ein Anruf bei mir und ein für das Erstgespräch vereinbarter Termin. Bei diesem wir die weitere Vorgehensweise geklärt.